
PRODUKTBESCHREIBUNG
von Edmund D. Pellegrino (Autor), David C. Thomasma (Autor)
In den letzten Jahren haben Tugendtheorien eine Renaissance des Interesses unter allgemeinen und medizinischen Ethikern erlebt. Dieses Buch bietet eine tugendbasierte Ethik für die Medizin, die Gesundheitsberufe und die Gesundheitsversorgung. Beginnend mit einer historischen Darstellung des Tugendkonzepts konstruieren die Autoren eine Theorie über den Platz der Tugenden in der medizinischen Praxis. Ihre Theorie basiert auf dem Wesen und den Zielen der Medizin als einer besonderen Art menschlicher Aktivität. Die Konzepte der Tugend, der Tugenden und des tugendhaften Arztes werden untersucht, zusammen mit dem Platz der Tugenden des Vertrauens, des Mitgefühls, der Klugheit, der Gerechtigkeit, des Mutes, der Mäßigung und der Ausschaltung des Eigeninteresses in der Medizin. Die Autoren erörtern die Beziehung zwischen Prinzipien, Regeln, Tugenden und der Philosophie der Medizin. Sie gehen auch auf den Unterschied ein, den eine tugendbasierte Ethik bei der Bewältigung praktischer Probleme wie der Versorgung der Armen, der Forschung an menschlichen Probanden und der Gestaltung der Heilbeziehung macht. Dieses Buch mit den früheren Bänden der Autoren, "A Philosophical Basis of Medical Practice" und "For the Patient's Good", sind Teil ihres fortlaufenden Projekts, eine kohärente Moralphilosophie der Medizin zu entwickeln.
Autor-Biografie
Edmund D. Pellegrino, M.D., ist John Carroll Professor für Medizin und Medizinethik an der Georgetown University. David C. Thomasma, Ph.D., ist Direktor des Medical Humanities Program an der Loyola University of Chicago.


