
PRODUKTBESCHREIBUNG
von Barbara J. Taylor (Autorin)
Die fünfzigjährige Violet hatte ein gutes Leben. Die Liebe eines ehrlichen Mannes. Die Freuden der Mutterschaft. Doch selbst im Jahr 1955 schmerzt ihr Herz immer noch wegen des Todes ihrer Schwester vor über vier Jahrzehnten. In letzter Zeit muss Violet immer wieder an das kleine Mädchen denken, sie stellt es sich in den Momenten vor dem Unfall vor, in dem plissierten weißen Kleid und einer passenden Haarschleife. Vielleicht, wenn ihre große Schwester jetzt hier wäre, könnte sie Violet sagen, was sie mit dem Geheimnis tun soll, das sie vor ihrer Tochter Daisy hütet.
Daisy hat selbst ein Geheimnis. Als sie das erste Mal nach Scranton zurückzog, war sie noch nicht bereit, ihre Träume, in Atlantic City aufzutreten, aufzugeben. Dann traf sie Johnny, einen Mann, der Musik genauso sehr braucht wie sie. Ihre erste echte Chance auf Liebe. Wenn sie nur den Mut finden, sich gegen das kleinstädtische Denken zu wehren, wenn es um interrassische Beziehungen geht.
Kleinstädtisches Denken. Zethray hatte davon genug gesehen. Deshalb hatte sie ein Zimmer zur Miete in The Negro Motorist Green Book inseriert. Den Leuten einen sicheren Ort fernab von zu Hause bieten. So landete Johnny vor ihrer Tür. Jetzt ist er in eine junge Frau verliebt. Nicht, dass er es Zethray erzählt hätte, aber sie weiß es. Die Toten reden gerne, und sie hört zu. Wenn ihre Mutter doch nur das Geheimnis hinter ihrem schockierenden Tod verraten würde. Stattdessen steht sie schweigend da, während das kleine Mädchen mit der Schleife im Haar wild herumläuft.
Rain Breaks No Bones ist der letzte Roman in Barbara J. Taylors Scranton-Trilogie, beginnend mit Sing in the Morning, Cry at Night, gefolgt von All Waiting Is Long. Obwohl die Romane miteinander verbunden sind, stehen sie jeweils für sich allein.


