
PRODUKTBESCHREIBUNG
von Michael Peppiatt (Autor), Colm Tóibín (Vorwort von)
Die für Francis Bacon: A Self-Portrait in Words ausgewählten Dokumente veranschaulichen Bacons scharfen Verstand und seine Fähigkeit, komplexe Ideen in sehr persönlicher, denkwürdiger Sprache auszudrücken. Enthalten sind hier nicht nur Briefe an Freunde, Gönner und Künstlerkollegen, sondern auch faszinierende Notizen und Gemäldelisten. Oft sind sie mit einer Skizze als Gedächtnisstütze oder einer Anweisung an sich selbst versehen, während er im Atelier arbeitete, und viele sind erst seit seinem Tod ans Licht gekommen.
Bacons Briefe spiegeln und enthüllen seine dominanten Beschäftigungen zu verschiedenen Zeitpunkten seiner langen Karriere. Die meisten von Bacons Briefen wurden nie veröffentlicht und umfassen mehrere, die er an den Autor Michael Peppiatt schrieb. Besonders faszinierend ist die Aufzeichnung eines Traumes, den er notierte und der unglaublich schöne Gemälde skizzierte, die er im Schlaf heraufbeschworen hatte. Zusammen mit Fotografien, Archivmaterial und Werken des Künstlers finden sich zahlreiche Reproduktionen von Bacons charakteristischer Handschrift, von den kürzesten Notizen und Anmerkungen bis hin zu ausführlicheren Briefen und Stellungnahmen.
Bacon entwickelte häufig denkwürdige Epitheta und Definitionen. Er erfreute sich daran, mit Worten das zu tun, was er in der Malerei beabsichtigte: "Ich mag Phrasen, die mich schneiden." Peppiatt erforscht das persönliche Vermächtnis eines der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts und präsentiert ein fesselndes verbales Selbstporträt, das sowohl den Menschen als auch den Künstler offenbart.


